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Nur wegen dem Bier

Nur wegen dem Bier

Amateur-Tennis ist, wenn man nur wegen dem Bier auf die Anlage kommt.

Manch einer wird sich jetzt vermutlich denken: Klar. Weswegen auch sonst? Dabei ist dieser Satz gar nicht so eindeutig gemeint, wie er auf den ersten Blick scheint. Tennis ist schließlich ein mentaler Sport und so gibt es ausgeklügelte Kombinationen aus Tennis und erfrischendem Kaltgetränk!

Bierchen danach

Das gehört zum Tennis wie das Abziehen des Platzes. Der letzte Ball landet im Feld. Die Bälle werden gesammelt. Der Platz wird abgezogen. Das Bier wird getrunken. Es wird geduscht. Die letzten beiden Punkten können natürlich beliebig getauscht werden. Traditionell bleiben die ersten Schritte dieser Handlungskette in ihrer Reihenfolge aber bestehen.

Bierle währenddessen

Auf der Professionalitätsskala weiter oben findet sich das Bier als Durstlöscher während dem Match oder Training. Der Fachbegriff dafür lautet: Zielwasser. Plötzlich trifft man nur noch die Linie. Die Netzroller landen auf der Seite des Gegners und bleiben nicht auf der Netzkante hängen. Der Spin in den schlägt steigt genauso wie die Schlagkraft selbst.

Ein weiterer Vorteil des Zielwassers? Sollten die soeben genannten Punkte nicht zutreffen, hilft der Verzehr eines weiteren Zielwassers dabei, dass es sich zumindest so anfüllt. Je nach Trainingsgrad sind eventuell auch 2 oder 3 weitere Zielwasser notwendig, aber das Prinzip bleibt gleich.

Bier davor

Auch bekannt als der Grand Slam der Tennisspieler. Der Tennistag wird isotonisch eingeläutet. Die Uhrzeit ist dabei irrelevant. Die im allgemein bekannten Redewendungen, die Bier mit gewissen Uhrzeiten in Verbindung bringen, greifen hier nicht. Tennis hat schließlich seine eigenen Regeln.

Diese Spezies ist durchaus selten zu finden, aber das sind Profi-Tennisspieler ja auch. Wenn das mal kein Beweis ist. Amateure, die sich an diese höchste Form des Bier-Tennis wagen, können nicht selten bei ihrer Suche beobachtet werden. Die Suche nach ihrer Tasche, dem Schläger, dem Platz und hinterher nach den Bällen, die über den Zaun geflogen sind.

Bier und sonst nix

Jetzt hätte ich sie fast vergessen. Die Profi-Profis, die in Tennisklamotten auf der Tennisanlage gesichtet werden. Im Gegensatz zu den anderen Spezies wird ihre Ausrüstung nicht von rotem Sand befleckt, da sie nicht in Berührung mit dem heiligen Boden kommen. Sie erfreuen sich am professionellen Auftritt in illustrer Umgebung und haben akzeptiert: Die beste Technik haben sie am Glas!

Ein Gedanke zu „Nur wegen dem Bier“

  1. Pingback: Sektflasche statt Balldose | Amateur-Tennis - Spiel Satz und Leistungsklasse

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