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Falsch rum

Falsch rum

Amateur-Tennis ist, wenn die Sonne blendet, man aber trotzdem die Kappe falsch rum trägt.

Ist sie nun ein modisches Accessoire oder ein nützliches Werkzeug auf dem Tennisplatz? Bei der Kappe scheiden sich die Geister. Es gibt 3 Kategorien von Kappenspielern. Die erste Kategorie sind Tennisspieler, die man niemals mit Kappe sehen wird. Für diese Spieler ist die Kappe zu sehr gewöhnungsbedürftig, ungemütlich oder sie haben kein Problem, ein paar Sekundenbruchteile in die Sonne zu schauen. Dazu haben sie meist kein Problem mit direkter Sonneneinstrahlung auf dem Schädel. Drohende Sonnenstiche kontern sie mit ausreichend Flüssigkeit, diesmal ist tatsächlich Wasser gemeint. Natürlich spielt noch eine Rolle, ob man ein „Hut-Gesicht“ hat oder nicht. Manch einem steht so eine Kappe halt einfach nicht.

Als zweites gibt es die Gelegenheitsträger. Sie sind eben doch etwas empfindlicher. Sei es, weil es ihnen zu heiß ist, wenn die Sonne direkt auf den Schädel brennt oder weil ihnen die Kappe dabei hilft, eben nicht von der Sonne geblendet zu werden. Dieser Typ Spieler zieht die Kappe nur auf, wenn es notwendig ist. Ist der Himmel bewölkt, die Temperaturen nicht allzu hoch oder stört die Sonne nicht, dann bleibt auch die Kappe in der Tennistasche.

Und dann gibt es noch Kategorie 3. Das sind die Immer-Träger. Ob die Sonne scheint oder ob es bewölkt ist oder vielleicht sogar leicht nieselt. Dieser Typ Tennisspieler zieht immer die Kappe auf. Sei es aus Gewohnheit oder als Teil eines persönlichen Automatismus. Für manch einen ist die Kappe auch ein schickes modisches Accessoire oder die eine oder andere kahle Schädel wird mit der Kappe verdeckt. Ein Match ohne Kappe ist undenkbar.

Achja und dann gibt es noch Spieler wie einst Mark-Kevin Göllner. Der hatte die Kappe immer auf, aber auch immer falsch rum. Dass die Sonne dann trotzdem blendet, ist auch klar. Aber unverkennber war es trotzdem. Bis heute denk ich immer zuerst an ihn, wenn ich einen Spieler seh, der die Kappe falsch rum auf hat.

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